Dez 282012
 

Auf einmal fiel es mir auf – es kam mir seltsam bekannt vor – es erklärte sich fast von selbst – eine Art “déjà vu” – nun ja, nicht ganz… Eine satirische Jahres-End-Betrachtung.

Zum Jahreswechsel wird man von Rückblicken überhäuft, egal ob in Printmedien, im Fernsehen oder online in Blogs und sozialen Netzwerken. Manchmal ist das sogar interessant und kann witzig sein, aber manchmal ist dieser rückwärts gewandte Zeitraffer auch etwas des Guten zu viel. Immerhin fiel auf diese Weise mein Blick auf das, was es im vergangenen Jahr im Netz, in der digitalen Sphäre, in der Online-Welt, oder wie immer man es nun nennen will, gegeben hat. Da dämmerte es mir. Man muss nur noch ein wenig weiter zurück blicken und den Zeitraum der letzten sagen wir 20 Monate betrachten. Es begann mit “Occupy wallstreet” im Juni 2011, setzte sich mit dem überraschenden Wahlerfolg der “Piraten” bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im September desselben Jahres fort und füllte von diesem Zeitpunkt an die Nachrichten, Kolumnen und Blogs. Die bisher eher im Schatten der Experten verborgene Welt des “Web 2.0″ war zumindest medial - wie heißt es so schön? – ‘in der Mitte der Gesellschaft’ angekommen. Die allgemeine Aufmerksamkeit wurde auf die sozialen Plattformen gelenkt, die so etwas möglich gemacht hatten, Twitter und Facebook vor allen Dingen. War nicht schon der “Arabische Frühling” eine “Twitter – Revolution” gewesen? Und schon war der Hype geboren, der die Internet-Generation mit den immer wiederholten Kampfparolen “Transparenz”, “Teilhabe”, “Kontrollverlust”, “Liquid democracy” (=”neues Betriebssystem” des Politikbetriebs) auf einmal in vieler Munde brachte. Man goutierte als quasi exotisches Event die ersten Stellungnahmen der neu gewählten Berliner Piratenfraktion, lernte neue Gesichter kennen, erfreute sich an der unbedarften “Frische” der nachfolgenden Piraten-Parteitage. Inzwischen ist es wieder ruhiger geworden. Das liegt nicht zuletzt an den Akteuren selber - anscheinend wurde das Piratenschiff eigenhändig versenkt - und an den Prozenten.

Aber über das Phänomen der Piraten hinaus, die gewissermaßen eine mediale Türöffner-Funktion erfüllt hatten, öffnete sich die öffentliche Wahrnehmung, Berichterstattung und Meinungsbildung verstärkt gegenüber den Stimmen aus der bis dahin mehr in sich abgeschlossenen “Internet-Gemeinde”: Netzthemen wurden modern in allen klassischen Medien. Neben der Finanz- und Eurokrise, die natürlich politisch und ökonomisch als Problem alles beherrschend war (“Gipfeltreffen”), rückte das Thema “Internet” und “social media” als gleichsam “weiches”, also gesellschaftlich-kulturelles Thema in den Vordergrund. Viel lieber als technisch orientierte Informationen über Funktionsweise und Potentialität der neuen Netzdienste hörte man zugespitzte Thesen, sah die TV-Auftritte bunt schillernder Persönlichkeiten, die ihrerseits die klassischen medialen Plattformen (Zeitungen, TV) für ihre Anliegen, vor allem für die Darstellung ihrer neuen Weltsicht nutzten. Denn das wurde sehr rasch deutlich: Es ging nicht um irgendein technisches “Spielzeug”, es ging auch nicht um neue ökonomische Chancen, es ging um eine neue Weltanschauung, um die Weltanschauung der “digital natives”, gewissermaßen der Erstgeborenen der neuen Weltordnung der digitalen Kultur. Neben “Nerds”, “Spackos”, “Piraten” waren und sind auch vermehrt die intellektuellen Vordenker zu hören und zu lesen, denen sich online und auf politischen Foren die Möglichkeit bietet, ihre Vision einer “evolutionären” Technik-Zivilisation darzulegen und zu verbreiten. Und da ist sie dann, die Hoffnung auf eine neue, gerechte Welt der Teilhabe aller (sofern sie online leben), der völlig transparenten Demokratie, der gläsernen (?) Privatsphäre, der Robotik und der Realisierung künstlicher Intelligenz, kurz der Herrschaft der Algorithmen als Mittel zur ‘herrschaftsfreien Interaktion’, also der ersehnten Vervollkommnung des so mangelhaften Naturwesens Mensch. Mensch und Technik sollen verschmelzen zu neuer Einheit. Ein Herbert Marcuse würde vielleicht über diese visionären Ziele jubilieren, allerdings über die aktuellen Mittel der bloß “instrumentellen Vernunft” im Grab rotieren.

Che-Ponader

Und da war es dann, das Déjà vu: Ich habe das doch alles schon einmal gesehen und gehört, diese neue Wichtigkeit von Parolen, diese Art selbstgewiss-elitärer Avantgarde, die natürlich das “normal-elitäre” Fußvolk braucht wie der Fisch das Wasser, diese berauschende Stimmung des Gefühls, am Anfang einer neuen, besseren Welt zu stehen, diese ideologischen Versatzstücke, die wieder und wieder medial durchgekaut werden, – und dann die Vordenker, die intellektuellen Zuarbeiter, die dafür sorgen, dass hohle Phrasen auch ein überzeugendes Fundament bekommen, die denkerisch für den Background sorgen und die Visionen in umsetzbare Strategien umformen, die zuspitzen oder abmildern, je nach dem, und die dafür stehen, dass aus einer elitären sozialen Gruppierung eine Bewegung wird, die ein gemeinsames neues Weltbild eint, ein politisch-kulturelles Ziel, dem man sich nur unter Inkaufnahme der Kennzeichnung als verbohrter, altmodisch bürgerlicher /analoger Traditionalist entziehen kann. Damals, ’68 folgende, wurde ebenfalls die  wahre Demokratie propagiert, allerdings ging es dabei um Sozialismus, bei vielen um “lupenreinen” Marxismus, um Befreiung aus alten Zwängen, um das Brechen von Tabus und um ein “neues”, antiautoritäres Verständnis von Demokratie. Auch damals waren da die tonangebenden Intellektuellen, welche die jeweils gültige Melodie für die anzustimmende Musik vorgaben. Was damals die Neo- Sozialisten und -Marxisten waren, so scheint es mir, sind heute die “digital natives”, die sozialistische Bewegung ist nun die “Netzgemeinde”, statt “bürgerlich” heißt es “analog” oder “offline”, und der schlimmste Vorwurf, der einst “Faschisten” lautete, heißt heute “Technikfeind” oder “Verweigerer”: Kritisierten die Achtundsechziger die Gesellschaft als “faschistoid”, so gilt eben heute das beharrende Element als “technikfeindlich”. Aus dem Zauberwort “sozialistisch” ist das kürzere “digital” geworden. Beides aber wurde /wird mit dem erwünschten und gefeierten Fortschritt gleich gesetzt. Das Internet gebiert die neue “Leitkultur”.

Wer mag und sich altersbedingt auskennt, kann die Reihe der Parallelen einmal selber fortsetzen. Mir fällt vor allem die Selbstgewissheit auf, diese gewisse Selbstherrlichkeit (um nicht Arroganz zu sagen), mit der man sich auf der “richtigen” Seite der Entwicklung sieht (“Evolution” sagt man sogar, um eine Naturnotwendigkeit zu suggerieren), die etwas hochmütig wirkende Rechthaberei, wenn es um Themen und Kategorien geht, das elitäre Gehabe, dass die bisher “Dummen” schon zwangsläufig die Errungenschaften der digitalen Moderne übernehmen würden. “Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.” Jaja, damals. Man findet in Entsprechung zu ’68 wieder eine starke ideologische Fixierung, heutzutage auf analytisches Technik-Wissen, das sich nur dann “kritisch” verhält, wenn es um die Diffamierung der “Bedenkenträger” oder um die Zurückweisung (geschichts-) philosophischer  Technikkritik geht. Die neue “Wahrheit” manifestiert sich im “Netz”, genauer im “Schwarm”, dessen angebliche Intelligenz zum Sinnbild der Generation “X” der “digital natives” geworden ist. Nicht so sehr die “cloud”, die “crowd” wird’s richten.

Und ein letztes, nun ein wirkliches déjà vu: Da sieht man auf einmal auf den etwas chaotischen Massenversammlungen (Parteitagen) der “Piraten” doch tatsächlich jede Menge ergrauter “Revoluzzer” aus den 68ern! Spätestens hier schließt sich der Kreis. Das Déjà vu hat eine real-personale Komponente. Das ist allerdings nicht entscheidend. Es ist nur eine weitere verblüffende Kuriosität, Real-Satire.

Und wie geht es weiter? Keine Ahnung, die augenfälligen Parallelen hören sogleich auf, aussagekräftig zu sein, wenn man eine Prognose wagen wollte. Zu verschieden sind dann doch die beschriebenen Phänomene, und zu sehr gewandelt hat sich die Zeit. Alles verläuft heute sehr viel schneller, “instant” eben. Das Wort “Hype” kannte man ’68 noch nicht, es war auch kein solcher. Die Entwicklung der IT-Technologien, der digitalen Medien, der digitalen Vernetzung, Produktion, Konsumption usw. als einer erweiterten Ebene unseres alltäglichen Lebens geht natürlich weiter, mit und ohne “Nerds” und “Geeks”. Aber vielleicht geschieht genau dies: Dass unser Nutzen von digitalisierter Realität alltäglich wird. Dann könnten wir uns wieder mit Ernst darüber unterhalten, wie weit man die neuen Möglichkeiten der IT-Technologien samt digitaler Vernetzung zur Lösung der wirklich großen Probleme der Menschen nutzen könnte: zur Bekämpfung des Hungers, des Analphabetismus, der Armut, des Fundamentalismus jeglicher Spielart, der nach wie vor massiven Entrechtung der Frauen und Kinder, zur Förderung  des Respektes der Tierwelt, der Begrenzung der Klimaveränderung und so weiter und so weiter. Eigentlich gibt es genug “echte” Probleme, deren Lösung all unsere Kräfte und Intelligenz braucht, vor allem die Kraft, den maßlos destruktiven Kräften und Ideologien zu widerstehen. Wenn hierbei “Künstliche Intelligenz” helfen kann, ok  - aber die normale Vernunft würde schon reichen.

Oder ist alles noch ganz anders mit den Sozialen Medien? Ich lese heute: (Facebook Co-Gründer, Verleger und Eigentümer von “New Republic”) Chris Hughes unterhielt sich mit Arianna Huffington und Peter Thiel (Facebook-Investor):

„Macht Twitter die Demokratie unmöglich?“ So sollte die Frage des Abends lauten, die allerdings nicht zur Verhandlung kam. Die kulturkritische Prämisse, dass die sozialen Medien Zerstreuung und Kakophonie produzieren und dadurch der rationalen Debatte schaden, galt allen drei Helden der Kommunikationswirtschaft anscheinend als unstrittig. Im Stil der von Michel Foucault ausgegrabenen antiken Sexratgeber gaben sie Empfehlungen zur Dosierung des persönlichen Gebrauchs der neuesten Medien ab.

Brave new world!

 28. Dezember 2012  Veröffentlicht von am 13:12  Internet, Kultur Tagged with: , , , , , , ,  Kommentare deaktiviert
Mrz 302012
 
Die kulturelle Revolution ausgelöst durch das Internet ist Fakt. Die Chancen und Folgen für Teilhabe und Transparenz sind immens.  Negative Aspekte wie Nationalisierung und Fragmentierung des Netzes und der Gesellschaft kommen dabei oft zu kurz. Wer definiert, was das Web 2.0 sein soll?

Das “Web 2.0″, d.h. die Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten des digitalen Zeitalters stellen eine kulturelle Revolution dar. Es wird zu Recht unermüdlich (bisweilen mit fast missionarischem Eifer) in den Kreisen der Netzdiskussion auf die enormen Chancen und Veränderungen hin gewiesen, die mittels der Techniken das Internets eingeleitet sind. Dass es nicht nur um den Gebrauch einer “neuen Technik” geht, man auch nicht mehr “ins Netz” geht, so wie man einst telefonierte, (Th. Knüwer), sondern dass es sich um ein vernetztes soziales Verhalten handelt; dass es nicht nur um “facebook for fun” geht, sondern um die Nutzung einer neuartigen “Plattform” der Teilhabe (Stichwort “Plattformneutralität, wie M. Seemann nicht müde wird zu betonen); dass auf dem Hintergrund der digitalen “Medien” (besser: Beiträge eines jeden Wort- und Bild- und Ton-Produzenten) um ein völliges Neudenken des “Verwertens” und des sog. Copyrights geht (Stichwort: Urheberrecht, siehe z.B. M. Beckedahl); dass es – mit einem treffenden Wort der Piraten, schlicht um ein neues “Betriebssystem” unserer Gesellschaft geht (M. Weisband) mit den Werten der gleichberechtigte Teilhabe, Netzneutralität, umfassenden Bildung, Transparenz und (basis)demokratischer Willensbildung und Beteiligung; dass es mithin um einen Schub an Demokratisierung in unserer Gesellschaft mit dem Aufbrechen überkommener Machtverkrustungen geht, gar um das Entlarven der “Nachhaltigkeitslüge” (S. Nerz), um mehr Beteiligung, Mitbestimmung, Offenheit, Authentizität im Miteinander, dass also das Web 2.0 dazu beitragen kann, es gar bewirken kann, dass die negativen Folgen der industriellen Moderne durch einen Schwung positiver Möglichkeiten der netzaffinen Postmoderne überwunden werden können – all dies ist gut und richtig und aller Mühe wert, weiter durchdacht, gemacht, ausprobiert zu werden. Diese positive Sicht des Web 2.0 hat zu einer ungeahnten Aufbruchsstimmung geführt, siehe die “Piraten”.

Was das “Internet” für die politischen Institutionen bedeuten kann oder muss, das wird in der Enquetekommission des Deutschen Bundestages “Internet und digitale Gesellschaft” verhandelt und ist in einer öffentliche Anhörung zum “Strukturwandel der politischen Kommunikation und Partizipation” am 19. März thematisiert worden. Der ausführliche Beitrag von Christoph Kappes zum Thema dieser Anhörung gehört zum Besten, was derzeit dazu zu lesen ist. So weit, so gut. Ich selber teile weithin den Enthusiasmus über all das, was derzeit im Netz und durch das Netz geschieht; es sind wirklich spannende Zeiten!

Ja, nun kommt das Aber. Denn mir kommen in dieser Diskussion gerade von seiten der “Netzgemeinde” (bei aller Problematik, dieser Begriff ist als Kürzel einfach brauchbar…) einige Aspekte zu kurz. Es ist vielleicht die Begeisterung über die Chancen des Neuen, dass da weniger auf das Negative geschaut wird. Aber es gibt nichts von Menschen Gemachtes, das nicht stets zwei Seiten hätte. Das Augenmerk auf beide Seiten zu legen, trägt zur Nüchternheit und zum Realismus bei.

Erhellend ist für mich die jüngste Sinus-Studie zum Thema “Vertrauen im Internet im Internet” im Auftrag der DIVSI. “Rund 27 Millionen Menschen in Deutschland leben komplett oder nahezu komplett ohne Internet. Damit sind hierzulande fast doppelt so viele Personen offline wie bislang angenommen.” Es ist die Gruppe der sog. Digital Outsiders: “Die Digital Outsiders sind entweder offline oder stark verunsichert im Umgang mit dem Internet. Das Internet stellt für sie eine digitale Barriere vor einer Welt dar, von der sie sich ausgeschlossen fühlen und zu der sie keinen Zugang finden.” Dazu werden mehr als ein Drittel der Bevölkerung gerechnet. Dass weitere 40% als digital affin (“natives”) und aktiv (“immigrants”) verortet werden, mag trösten. Dennoch besteht ein gewaltiger “digitaler Graben” in unserer Gesellschaft, der nur zum Teil auf fehlender Bildung und Unvermögen beruht; zum geringeren Teil ist es auch eine Haltung bewusster kritischer Abstinenz. Dies gilt es recht zu bedenken und ernst zu nehmen.

Diese Kritik in Sachen ‘Internet und Web 2.0′ könnte sich an folgenden Punkten fest machen. Ich zähle stichwortartig einige negative Aspekte auf, die mir in der engagierten Netzdiskussion oft zu kurz kommen:

1. Kontrollierung des Netzes und seiner Standards durch dominante Internet- u. Medienkonzerne (Google, Facebook, Fox-TV u.a., sämtlich in USA)
2. Fragmentierung des Web: WWW ist faktisch US-W oder WW = westliches Web. Staaten wie China, Iran und andere islam. Staaten haben sich ausgeklinkt.
3. Nationalisierung des Netzes durch einzelstaatliche Reglementierung und “Zensur” (-> Frankreich; Australien)
4. Algorithmen gesteuerte Überwachung des Einzelnen (z.B durch DHS in den USA); präemtives Profiling
5. Apple-Effekt: Torwächter-Monopole; was das iPad nicht darstellt, ist im Web “nicht vorhanden”.
6. Es gibt kaum einen länderübergreifenden Diskurs; “Netzgemeinde” = nationale Blase?
7.  Bereitschaft zum politischen Diskurs, zu aktiver Beteiligung bleibt gering (siehe Jugend-Studie); Netz-”Konsumenten” dominieren über “Netz-Gestaltern”.
8. Die Tendenzen zur Kontrolle des Netzes nehmen eher zu als ab. Sicherheit vor “Kontrollverlust”. Industrie dominiert; Macht vor Recht?
9. Die Verletzbarkeit und Störanfälligkeit des Netzes nimmt durch monopolartige Zugangs-Strukturen und durch Instabilität der ‘Energieversorung und -netze zu.
10. Wie schafft man den Spagat zwischen Transparenz und Vertrauen, zwischen Offenheit und Persönlichkeitsschutz, zwischen technisch Machbaren und human Wünschbaren?

Mit den Fragestellungen des letzten Punktes wird der Bereich geöffnet zu dem weiten Feld an Problematiken, die sich aus den vielfältigen technischen und industriellen Möglichkeiten der “Postmoderne” ergeben. Ulrich Beck hat vorausschauend darauf hin gewiesen, was es bedeutet, in der “Weltrisikogesellschaft” zu leben, auch wenn er in dem gleichnamigen Buch (2008) noch kaum auf die digitale Herausforderung Bezug nimmt. Seine kritischen Analysen können auch die Diskussion um “das Netz” hilfreich aufklären. “Definitionsverhältnisse sind Machtverhältnisse.” Einer seiner Kernsätze. Wer also definiert, was das Web 2.0 ist, sein wird, was es kann und soll?

UPDATE:

Ich finde eben den Beitrag von Constanze Kurz (CCC) im FAZ-Blog über das ungelöste Problem der Wahl-Computer, die dennoch nach und nach die großen Demokratien erobern und Wahlen der manipulativen Undurchschaubarkeit ausliefern – ein weiterer kritischer Aspekt.

 30. März 2012  Veröffentlicht von am 09:55  Demokratie, Internet, Moderne, Netzkultur, Revolution, Sicherheit, social media, WWW Tagged with: , ,  Kommentare deaktiviert