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>Skandalöser Papst-Besuch ?

>Es ist schon atemberaubend, mit welcher Dreistigkeit eines der reichsten Weltunternehmen, der Vatikan oder mit frommer Titulatur, die römisch-katholische Kirche, sich die Ausrichtung ihrer riesigen Werbeveranstaltung, des „Weltjugendtages“ in Madrid durch den „gastgebenden“ Staat Spanien bezahlen lässt. 50 Millionen kostet es den klammen spanischen Staatshaushalt. Zu Recht protestieren dagegen zahlreiche vor allem auch junge Menschen in Spanien.

Da wird etwas subventioniert, was nur den Eigeninteressen des Unternehmens Kirche dient. Regierungen sollten da zumal in Zeiten ausufernder Staatsverschuldung etwas sensibler sein. In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten hat sich die römisch- katholische Kirche (rkK) ohnehin immer wieder fragen lassen müssen, ob man sie nicht zutreffender mit „OK“ abkürzt.

UPDATE:
Laut FAZ werden die 50 Mio Euro durch Spenden aufgebracht:
„Was die Finanzierung betrifft, fällt die Kritik am Weltjugendtag schnell in sich zusammen. Die fünfzig Millionen Euro Gesamtkosten werden vor allem durch Beiträge der Pilger, Privatspenden und Sponsorengelder aufgebracht. In die Kassen von Madrider Hotels, Gaststätten und Geschäften werden in einem traditionell ruhigen Monat zusätzlich hundert Millionen Euro gespült. Der sozialistische Verkehrsminister José Blanco sagte knapp: „Der Weltjugendtag ist gut für die Kirche, gut für Spanien und gut für die spanische Wirtschaft.“

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