Jan 282009
 

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Präsident Obama hat in seinem Interview mit Radio Arabija am 27. Januar ein bemerkenswert offenes Angebot neuer Zusammenarbeit und neuen Vertrauens  gemacht. Diese Adresse an die muslimische Welt im allgemeinen und an den Iran im besonderen hat mehr als Symbolcharakter. Obama wies nämlich unter anderem darauf hin, „dass er in islamischen Staaten gelebt und muslimische Familienangehörige habe.“ Obama hatte einen Teil seiner Kindheit in Indonesien verbracht. Kenianische Verwandte väterlicherseits sind Muslime, sein Vorname Hussein zeugt davon. Genau dies zeigt noch einmal das Bemerkenswerte dieser Präsidentenwahl: Hier ist ein Mann an die Spitze des mächtigsten Staates der Welt gewählt worden, der aus seiner eigenen Geschichte eine ganz andere, neue Sichtweise und kulturelle Mitgift mitbringt als alle anderen Präsidenten der USA vor ihm und westliche Staatsmänner – und -frauen neben ihm. Die eigene Biographie kann eben doch auch zu veränderten Perspektiven und neuen Möglichkeiten verhelfen, die es sonst nicht gibt. Obama hat diese Chance. Es weht wirklich ein „wind of change“ vom Weißen Haus in Washington her, der in der Welt Veränderung bringen kann!

 28. Januar 2009  Posted by at 06:56 Bewusstsein, Obama

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