Okt 122014
 

[Geschichte, Gesellschaft]

Das Schwierige an der Zukunft ist bekanntlich, dass man nicht weiß, was kommt. Nach Karl Valentin ist die Zukunft heute auch nicht mehr das, was sie mal war. Damit wird eine Verknüpfung mit der Vergangenheit hergestellt. Genau aus dieser Perspektive, nämlich der Vergangenheit, möchte ich in Anbetracht der Erfahrungen der Gegenwart auf die Zukunft blicken. Das scheint heute ganz besonders schwer zu sein.

Es ist nicht einfach die triviale Tatsache, dass man die Zukunft nicht kennt und es meist anders kommt, als man denkt. Insofern ist die Zukunft per definitionem das „unbekannte Land“. Man ist aber immer wieder versucht, zukünftiges Geschehen aus den Entwicklungen der Vergangenheit und den verschiedenen Faktoren der Gegenwart heraus abzuschätzen. Jede Wirtschaftsprognose funktioniert so, selbst die alljährliche Steuerschätzung trifft Aussagen über die zukünftige Entwicklung auf der Basis des gegenwärtig bekannten Datenmaterials. Wenn besonders gut geschätzt werden soll wie etwa bei der Börsenentwicklung, dann werden Hochrechnungen auf der Grundlage vergangener Entwicklungen einschließlich gegenwärtiger Bedingungen und ihrer Muster angestellt. Insbesondere die „technische Analyse“ der Börsenkurse verfährt so. Über einen späteren Abgleich mit der einstigen Voraussage wird seltener berichtet. Je näher der Prognosezeitraum rückt, desto stärker wird korrigiert und angepasst, bisweilen sogar erst aus politischen Gründen fast im Nachhinein (Beispiel Konjunkturentwicklung, wenn es wider Erwarten abwärts geht).

Dass Prognosen fehl gehen, ist bekannt. Später werden dann aus der Vielzahl der unterschiedlichen und teilweise gegensätzlichen Prognosen diejenigen ausgewählt und zitiert, die richtig lagen. Meist ist solch ein Treffer aber weniger einer besonders ausgeklügelten Prognosetechnik zu verdanken als dem bloßen Zufall. Schon beim nächsten Mal wird der gefeierte Prognostiker wieder falsch liegen. Soweit es um zahlenmäßig darstellbare Entwicklungen geht, ist die Fehlermöglichkeit stets groß. Immerhin sind die Verhaltensprognosen bei Voraussagen von Wahlergebnissen erstaunlich genau, allerdings auch nur, wenn sie sehr dicht an dem Wahldatum liegen und eine wirklich gute repräsentative Basis haben. All dies ist bekannt und mit entsprechenden Methoden auf der breiten Basis von big data und digitaler Verarbeitung gewiss weiter zu verbessern und zu verfeinern.

Europa Bike www.TheEnvironmentalBlog.org

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Anders sieht es bei der Abschätzung künftiger gesellschaftlicher, kultureller und politischer Entwicklungen aus, zumindest bei der Prognose von wichtigen Trends. Da wird es, was die Zuverlässigkeit solcher Prognosen angeht, ausgesprochen ungemütlich. Es gibt nichts einigermaßen Verlässliches, und was Verlässlichkeit vorgibt, beruht doch nur auf Spekulation oder auf eigenen Hoffnungen und Befürchtungen. Man könnte einwenden, dass auch dies völlig normal sei. Stimmt. Mein Eindruck ist allerdings, dass es in manchen Zeiten noch ungewisser ist als in anderen. Sei es dass wir heute eine spezielle Zeit des Umbruchs erleben, sei es dass die Verhältnisse längerfristig insgesamt in einem ständig beschleunigten Wandel begriffen sind, jedenfalls scheinen wir heute noch weniger als noch vor einigen Jahrzehnten Grund zu haben, irgend etwas halbwegs Sicheres über die Entwicklungen der sagen wir nächsten dreißig Jahre im Voraus sagen zu können. Schon bei zehn Jahren wird es schwierig.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Weltpolitisch ist unter machtpolitischem Gesichtspunkt die künftige Entwicklung so unabsehbar wie kaum zuvor. Welche Rolle die einzelnen Kontinente und kontinentalen bzw. maritimen Großräume und ihre Vormächte spielen werden, wieweit mächtige bewaffnete Kleingruppen mit dezidierten Einzelinteressen die Grenzen, Ressourcen und Gewichte einzelner Staaten aufmischen und dadurch globalen Einfluss gewinnen können, welche Rolle „Nationalstaaten“ überhaupt spielen werden, welche Strategien und Institutionen der Krisenbewältigung und Konfliktlösung überhaupt noch zur Verfügung stehen werden – alles dies ist völlig offen und ungewiss. Soziokulturell sind die Auswirkungen der massiven weltweiten Wanderungsbewegungen (Flüchtlinge, Einwanderung usw.) unabsehbar, die Rolle der religiösen Traditionen und Sprachen und ihre Abgrenzung gegeneinander sowohl in größeren Räumen als auch auf dichtestem Raum unserer Metropolen kaum aktuell zu beschreiben (von „in den Griff zu bekommen“ gar nicht zu reden) geschweige denn vorauszusagen. Schließlich, um ein drittes herausragendes Beispiel zu nennen, sind die Folgen und Weiterungen durch die weltweite Vernetzung, durch Steuerung, Kontrolle und Beeinflussung der Informationsströme (Stichwort Snowden), die Anwendungsmöglichkeiten und gesellschaftlichen bis hin zu individuellen Auswirkungen von big data überhaupt annähernd zu fassen (→ Neurowissenschaften,→ social media, → smart home). Dazu beliebte Prognosen sind entweder von nahezu blindem Fortschrittsglauben oder von übergroßen Verlustängsten geprägt. Weder ist das Internet und seine Kommunikationsmöglichkeit die Rettung noch der Untergang der Kultur. Auf jeden Fall wird die Digitalisierung der Welt eine nachhaltige Veränderung des gesamten Lebens bedeuten, dessen Ausmaß wir uns heute nicht annähernd vorstellen können. Welche machtpolitischen Folgen sich aus einer Monopolisierung von Informations- (und Desinformations-) Strömen ergeben werden, kann man allerdings heute schon ahnen.

Wenn wir heute etwas über die Zukunftsaussichten unserer Kinder sagen wollen, mag das, zumal wenn man selber schon der älteren Generation angehört, noch einigermaßen zutreffend gelingen können. Bei den Enkelkindern ist das schon bedeutend unsicherer. Auf kleinem Raum und im privaten Umfeld verbreiten sich globale Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen nur allmählich und mit Verzögerung. Dabei seien plötzliche Katastrophen einmal außer Acht gelassen. Wir tun das in Europa recht leichtfertig, weil wir in den vergangenen sechzig Jahren kaum wirkliche Katastrophen erlebt haben, allenfalls Bedrohungen wie die Kubakrise und Tschernobyl. Ich halte das eher für eine glückliche Sondersituation. Es gibt keinerlei Verlässlichkeit, vielmehr einige Unwahrscheinlichkeit, dass dies so bleibt. Insofern können sich die europäischen Nachkriegsgenerationen bis heute mehr als glücklich schätzen, in einem derart offenen, friedlichen und prosperierenden Lebensraum bislang gelebt zu haben. Zumindest die Griechen (und in der Folge viele andere Europäer) werden diesen Zeitraum bereits mit dem Jahr 2008 als zu Ende gegangen ansehen.

Genau diese Erfahrung des Aufschwungs, des Fortschritts, des Friedens, der Öffnung von Grenzen aller Art (auch nationaler und staatlicher) verleitet zu der trügerischen Wahrnehmung, die Vergangenheit könne so etwas wie eine Blaupause für die Zukunft abgeben, wenn nicht der Welt, dann doch wenigstens Europas. Dies dürfte sich als Illusion erweisen. Schon die Ereignisse im Gefolge der Krise in der Ukraine, von der Fraktionierung des EU-Raumes mal ganz abgesehen, könnte einen da mehr Realismus lehren. Zum Frieden bewahren gehört auch, sich wehren zu können. Allein dies – neben vielem anderen – haben wir in trügerischer Sicherheit gewiegt verlernt. Derzeit scheinen auch die Wirtschaftsaussichten Deutschlands wieder Nüchternheit und Realismus zu lehren. „Uns kann keiner“ ist jedenfalls das falsche Rezept.

Gerade weil wir aus solch einer positiv erlebten Vergangenheit kommen, fällt es schwer, die Gegenwart anders als „aus den Fugen geraten“ zu erleben (siehe vorigen Beitrag) und die Zukunft als mehr als ungewiss und unsicher und mühsam zu erarbeiten zu begreifen. Auch eine realistische Einschätzung anstelle von Wünschen und Träumen ist „Arbeit“. Die vergangenen sechs Jahrzehnte können jedenfalls in keiner Weise die Grundlage dafür bieten, unbesorgt und optimistisch in die Zukunft zu blicken. Das Leben unter sich rasch verändernden Bedingungen wird mehr denn je zum Normalzustand gehören. Man wird sich wieder sehr viel stärker auf eigene Anstrengung, Mühe, Bescheidung und auf die Sicherheit eines vertrauten nahen Umfeldes besinnen müssen. Sich von Ängsten beherrschen zu lassen hat noch nie jemandem geholfen. Illusionen nachzuhängen hat allerdings schon manchen ins Unglück gestürzt. Mit etwas mehr nüchternem Sinn und der Bereitschaft, Neues zu lernen und für bestimmte als unverzichtbar erkannte Werte mit allem Einsatz einzutreten und, ja auch zu kämpfen, wird es kaum gehen. Der „Kampf“ muss nicht mit Waffen geführt werden, es können auch Arbeitsmittel, Worte und Informationen sein. Jedenfalls wird die Zukunft erarbeitet und erstritten werden zu müssen wie lange nicht mehr. Beim Streiten kommt es auch zu Trennungen, zum Abschied.

Um die Zukunft zu gewinnen, müssen wir von manch vertrauter Einstellung Abschied nehmen. Das ist schon fast wieder ein Allgemeinplatz. Heute gilt er aber wie lange nicht mehr. Unsere jüngste Geschichte lehrt uns für die bevorstehenden Aufgaben und Herausforderungen tatsächlich wenig. Sie könnte uns allenfalls ermutigen, die eigenen Kräfte, Interessen, Fähigkeiten und Möglichkeiten auch wirklich zu nutzen und sich auf Veränderung und schnellen Wandel einzulassen, statt nur immer „Nein“ zu rufen. Was als treffender Ausspruch Gorbatschow vor 25 Jahren zugeschrieben wird, gilt in der Tat auch heute ganz aktuell: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“

Update

Über eine sehr destruktive Weise, sich mit Zukunft zu beschäftigen, wird hier geschrieben: „Wie verhindert man, dass ziemlich verbiesterte Leute das Meinungsklima in diesem Land dominieren?“ (FAZ.NET)

 12. Oktober 2014  Posted by at 11:55 Geschichte, Gesellschaft Tagged with: , , , ,  Kommentare deaktiviert für Zukunft ungewiss
Mai 252013
 

Der Mensch hat Zeit. – Dieser Satz gilt strikt. Der Mensch ist das Subjekt der Zeit. Die Zeit ist ihm zu eigen. Das Jetzt gibt es sogar ausschließlich für den Menschen. Gegenwart und Vergangenheit sind Interpretationen der Zeit. Zukunft ist das, was erwartet wird, – oder das, was einfach auf uns zu kommt. „Unsere“ Zeit ist ganz und gar etwas durch uns Geschaffenes.

Immanuel Kant definierte Raum und Zeit als „reine Formen der Anschauung“. Zeit ist für ihn ebenso wie der Raum etwas formal Vorgegebenes, das Anschauung und darauf hin Wahrnehmen und Begreifen überhaupt erst ermöglicht und begleitet. Er geht damit zwar über den „absoluten“ Raum Newtons und dem entsprechend über eine absolute Zeit hinaus und nimmt Raum und Zeit gewissermaßen das Objektive. Zugleich sind Raum und Zeit aber die a priori gegebenen Rahmenbedingungen jeglicher Erkenntnis, die auf Anschauung beruht. Die Zeit ist damit kein Gegebenes innerhalb der Welt, sondern die transzendentale Voraussetzung von Welterkenntnis überhaupt. Man kann nun in der Nachfolge Kants darüber streiten, ob damit Raum und Zeit als Rahmenbedingung aller Anschauung und somit aller Erkenntnis der Subjektivität des Menschen zuzuordnen ist, oder ob es sich bei den „reinen Formen“ doch eher um objektive Ideen geht, die menschliche Erkenntnis immer schon vorfindet. Letzteres wäre eine fast noch metaphysische Interpretation, Ersteres würde den Weg bahnen in ein streng subjektivistisches Verständnis von Raum und Zeit.

Curitiba, Brasil (Wikipedia)

Curitiba, Brasil (Wikipedia)

Bleiben wir bei der Zeit. Die heutige analytische Philosophie, speziell die Philosophie des Geistes, nimmt die Entwicklungen und vorläufigen Ergebnisse der Neurowissenschaften positiv auf, wenn sie den Geist des Menschen, sein Empfinden, Vorstellen und Begreifen, also den gesamten Bereich des Mentalen, als etwas denken und verstehen möchte, dem stets ein neurales Korrelat zugeordnet ist. Ich vermeide es mit diesem Ausdruck, die Art der Zuordnung irgendwie, womöglich einseitig kausal, zu bestimmen. Das mag sein oder auch nicht – es spielt für diese Überlegungen jetzt keine Rolle. Entscheidend ist der Versuch, die mentalen Phänomene, also Bewusstsein, Wahrnehmen, Vorstellen und schließlich Denken und Begreifen als an das menschliche Gehirn gebunden zu beschreiben. Lässt man sich auf diesen Weg einmal ein, dann gewinnt die Frage an Bedeutung, wie denn genau die Phänomene des Bewusstseins zu beschreiben sind, wie es entsteht, gebildet wird, sich ausprägt und entwickelt, wie also aus „einfacher“ Sinneswahrnehmung im Bewusstsein die eigene Welt des Menschen entsteht. Schließlich führt diese Überlegung weiter zu der spannenden Frage, wie das Selbst, das ‚Ich‘, phänomenal zu beschreiben ist, und wie höher stufige mentale Prozesse nicht nur gegenständliches Erkennen, also mithin das, was wir banal realistisch als Raum erfahren, sondern auch das eigene Gegenwärtigsein und Seiner-selbst-bewusst-Sein ermöglichen. Schließlich gehört es zu den evolutionär höchsten Leistungen des Geistes, in sich das Abbild einer Welt zu konstruieren als ein mentales Modell, und damit strikt ‚gleich-zeitig‘ auch das gegenwärtige Jetzt zu schaffen. Anders herum gesprochen: Abgesehen vom Bewusstsein eines Lebewesens wie des Menschen gibt es kein Jetzt, keine Gegenwart, keine Vergangenheit und auch keine Zukunft, so wie wir sie mit der Metapher des Zeitstrahls verstehen. Die Natur kennt keine Zeit in unserem Sinne, sondern nur Prozesse und Wechselwirkungen, die durch den Zweiten Hauptsatz der Wärmelehre, das heißt durch die unumkehrbar ‚gerichtete‘ Zunahme der Entropie bestimmt sind. Zudem ist das, was wir Zeit nennen, in gleichförmig bewegten Inertialsystemen relativistisch gestaucht oder gedehnt, also mitnichten ein objektiv gegebenes unveränderliches Maß.

Bleiben wir beim Augenblick, bei unserem Jetzt. Das Bewusstsein, so könnte man nun sagen, ‚modelliert‘ die Sinneswahrnehmung zu einer Welt, zumindest zu einer ‚Welt für mich‘ aus der exklusiven Perspektive des Jetzt. Das, was mir im Augenblick bewusst ist, konstituiert mein zeitliches Jetzt. Dies ist wiederum die Basis für das „Zeitfenster“ der Gegenwart. In Abgrenzung zum gegenwärtigen Jetzt kann das mentale Modell des Selbst auch eine Vergangenheit bestimmen, die durch die Erinnerung als vergangene Zeit repräsentiert wird. Mit der Zukunft ist es einfacher; sie ist eigentlich gar kein Zeitbegriff, sofern sie nur das bezeichnet, was unter unendliche vielen Möglichkeiten ‚als nächstes‘ passiert. Als vom eigenen Selbst geplante, erhoffte oder befürchtete Erwartung wird sie aber als eine noch nicht realisierte Zeitstruktur für das Ich als „Zukunft“ modelliert. Tatsächlich, so lässt es sich analytisch durchaus plausibel beschreiben, ist die Zeit, zumal die Gegenwart im Jetzt, etwas dem Menschen Ureigenes, nur ihm mental Zugängliches. Die Modelle mentaler Repräsentation schaffen nicht nur das ‚Selbst-Verständnis‘, sondern weit mehr: Sie konstituieren und konstruieren für mich eine Welt in der Zeit, in der allein ich sie und es und ‚alles‘ erleben kann: meine Welt in meiner Zeit.

Wie ’subjektiv‘ verschieden das Jetzt erlebt und gedeutet werden kann, zeigen die verschiedenen Zeiträume der ‚Gegenwart‘: Sprechen wir von der „Gegenwartskultur“, dann besteht diese Gegenwart aus Jahren oder Jahrzehnten. Beziehe ich mich auf den Ort, an dem ich mich „gegenwärtig“ aufhalte, dann kann diese Gegenwart ein Tag oder mehrere Tage sein. Spricht man von Geistesgegenwart, dann meint man eine augenblicklich aktuelle Reaktion, die Gegenwart schrumpft zum Nu dieses Augenblicks. Davon noch einmal zu unterscheiden ist natürlich die Empfindung, die wir beim Erleben unserer Zeit haben: die Minuten oder Sekunden, die so endlos dauern bis zum ersehnten Abpfiff eines Endspiels in Wembley…

Diese Überlegung ist nur eine Möglichkeit. Sie erklärt viel und lehrt uns, unser Erleben in der Welt, in Raum und Zeit, als jeweils eigenes Erleben anders und, wie ich meine, besser zu verstehen. Die heutige analytische „Philosophie des Geistes“ gehört zum Spannendsten, was es seit langem in der Philosophie zu denken gab.

Hinweis: Philosophisch informativ und einführend in die „Theorie des phänomenalen Selbstmodells“ ist Thomas Metzinger, Der Ego-Tunnel, 5. Auflage 2012.

 25. Mai 2013  Posted by at 17:59 Bewusstsein, Geist, Philosophie Tagged with: , , , , , ,  Kommentare deaktiviert für Zeit – Geist